Griechischer Brotaufstrich

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kann den Sommer ja kaum abwarten und jeder Tag an dem die Temperaturen wieder sinken wird von mir bitterböse begrüßt. Solange ich also noch immer nicht draußen im Garten sitzen und die Bienen summen hören kann, hole ich mir das Grillabendgefühl eben in meine Küche. Statt verschiedener Soßen kam im letzten Jahr bei uns immer eine scharfe Knoblauch-Feta Crème auf den Tisch um darin nicht nur Brot, sondern auch Grillgut zu dippen. Beim Einkaufen haben wir diese letzte Woche wiederentdeckt und prompt haben wir einen wahnsinnigen Appetit darauf bekommen. Da der Boden draußen noch gefroren war und von oben zur Zeit nur Regen und wenig Sonne und Wärme kommt, haben wir uns gegen den ersten Angrillimpuls und für die Variante Brotaufstrich entschieden. Die Soße müsste man doch selbst hinbekommen, nur fester, sodass sie nicht vom Brot fließt, dachte und machte ich 🙂 Und was soll ich sagen? Uns schmeckt’s und schnell gemacht ist der scharfe griechische Brotaufstrich sowieso.

5 Minuten Rezept Griechischer Brotaufstrich

1 Packung Feta (200 gr)
1 Packung Ziegenfrischkäse (125 gr)
2 Chilischoten
4-6 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
100 ml Milch
1/2 TL Cayennepfeffer
etwas Pfeffer + Kräuter der Provence
Den Feta in Würfel schneiden und alle Zutaten in den Mixer geben. Dabei darauf achten, dass zuerst Milch und Öl eingefüllt werden und erst zum Schluss Feta und Frischkäse in den Mixer kommen, damit alles gut vermischt werden kann, ohne dass der Mixer heißläuft. Wer keinen Standmixer hat, kann das ganze auch pürieren oder mit einem Messer alles ganz fein hacken und mit einem Rührgerät in die Feta-Ziegen-Crème einrühren.
Am Ende die Crème mit Pfeffer und Kräutern abschmecken und in einer Schale im Kühlschrank fest werden lassen.

Wenn es schnell gehen soll, müsst ihr die Crème nicht unbedingt im Kühlschrank fest werden lassen, sie ist auch vorher nicht allzu flüssig und macht sich daher super als Mitbringsel für Grillpartys oder auch für einen Weinabend mit Brot und Gemüse zum Dippen.

Viel Spaß beim Nachmixen!


Der frühe Vogel fängt den Wurm

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst sind bei uns seit zwei Wochen Semesterferien. Das heißt auch, dass oft die Faulheit siegt, man doch mal ein bisschen länger auf bleibt und das mit dem Tagesrhythmus so eine Sache ist. Am Abend ärgere ich mich dann, dass ich den ganzen Tag wieder mehr oder weniger verplempert habe und meine to-do-Liste noch lange nicht abgearbeitet ist. Es ist also höchste Zeit den schlechten Gewohnheiten abzuschwören und wieder einen geordneten Tagesablauf einzuführen.

In der vergangenen Woche habe ich mir ja daher schon vorgenommen jeden Tag mindestens 20 Minuten zu lesen, was (bis auf gestern) auch wirklich gut geklappt hat. Da ich aber gerade noch eine Masterarbeit auf dem Schreibtisch habe, die bis heute Abend kontrolliert sein möchte, habe ich gestern genau genommen viel länger als 20 Minuten gelesen, Texte für die Uni/ Arbeit zählen da allerdings nicht mit rein und deshalb kann ich letztendlich doch nur ein Teilziel verbuchen. Damit bin ich aber trotzdem mehr als glücklich.

Jeden Morgen zwischen 7:00 – 7:30 Uhr aufstehen

In der nächsten Woche gehe ich das ganze nochmal ganz neu an. Das Lesen versuche ich beizubehalten, damit ich aber auch wirklich immer alles schaffe, was ich mir vornehme, brauche ich dazu mehr Zeit. Das heißt: in der nächsten Woche werde ich wieder zum Frühaufsteher. Da ich nie ein Problem mit dem frühen Aufstehen hatte, sollte man meinen, dass es auch jetzt kein Problem sein sollte, aber was soll ich euch sagen? Man wird nicht jünger 😀
Dennoch bin ich es Leid, keinen genauen Tagesplan zu haben und dadurch mehr Zeit mit dem planen als mit dem machen zu vertrödeln. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich in der Abizeit, als ich noch täglich 8 Schulstunden hatte, einen Nebenjob und viele Hobbys, die betrieben werden wollten, viel viel mehr Zeit hatte und mehr geschafft habe. Liegt das wirklich nur daran, dass ich mich nicht ums Essenkochen und Wäschewaschen kümmern musste? Oder ist mein Alltag so schlecht organisiert, dass ich heute keine Zeit mehr habe? Diesen Fragen werde ich nächste Woche mal auf den Grund gehen. Wie auch in der letzten Woche könnt ihr mich wieder bei Instagram begleiten. Wie das aussehen wird weiß ich noch nicht. Eins kann ich euch aber versprechen: Guten-Morgen-Selfies werdet ihr nicht zu Gesicht bekommen 😅

Seid ihr Langschläfer oder Frühaufsteher? Ich glaube, bei mir hängt es tatsächlich von den Jahreszeiten ab. Im Sommer bin ich nämlich oft schon vor um sieben auf.

Einfaches Bilderrahmen DIY für etwa 10 €

Ihr Lieben,

kennt ihr die Misere: Ihr habt wunderschöne Poster, aber keine Rahmen dazu – dann wollt ihr Rahmen dafür kaufen und die kosten dann fast das dreifache vom Posterpreis? Tja, ja was soll ich sagen? In meinem alten WG Zimmer hingen viele, viele Plastikrahmen von Ikea, die so gar nicht schön waren. In der neuen Wohnung habe ich dann erstmal auf Bilder und Poster, die noch ohne Rahmen waren verzichtet und lange Zeit zwischen kahl-weißen Wänden gelebt … war irgendwie auch nicht so richtig schick. Doch dann kam der Schwedenurlaub im letzten Sommer und ich habe eine wundervolle Möglichkeit entdeckt, Bilder und vor allem Poster an die Wand zu bringen:

Das Poster wird einfach durch Magnete in den Leisten gehalten und so ist es super einfach die Deko je nach Lust und Laune auszutauschen. Das müsste man doch eigentlich nachbauen können, dachte ich und fuhr auch schon los in den Baumarkt … beziehungsweise: in die Baumärkte. Es war nämlich gar nicht so einfach das passende Material zu finden. (Ohne Werbung machen zu wollen: ich habe alle Materialien letztendlich am günstigsten bei toom gefunden, vielleicht findet ihr sie aber auch noch woanders).

Was ihr für die Posterleisten braucht:

1 x Rechteckleiste Kiefer (5 x 30 x 240 cm – je nach Breite eures Posters) – 2,79 €
1 Packung Schatullenscharnier (4 Stück, vermessingt, 19 x 15 mm) – 2,79 €
1 Packung Ringschrauben (6 Stück, Messing, 8 x 3 x 1,8 mm) – 2,59 €
1 x Gourmettekette (80 cm) – ca. 1,59 €

Magnete (Nachtrag: nehmt nicht solche kleinen Magnetpunkte, wie sie auf den Bildern zu sehen sind, diese halten das Bild leider nur ein paar Tage :/ )
// Wahlweise geht auch doppelseitiges Klebeband

und so geht’s …

  1. Die Leiste auf die Breite eures Posters zuschneiden. In meinem Fall ist das Poster 50 cm breit – ich brauchte also 4 x 50 cm Leisten. Das Holz ist sehr weich und lässt sich daher mit einer sehr scharfen Allzweckschere schneiden.
  2. Wer mag, kann das Holz nun noch anstreichen. Auf diesen Punkt habe ich jedoch verzichtet.
  3. Die Scharniere mit Allzweck- oder Sekundenkleber zwischen jeweils zwei Holzlatten befestigen.
  4. Sobald der Kleber trocken ist, die Magnete anbringen. Dazu einen Klebepunkt (oder eine Klebeleiste) an der einen Holzleiste befestigen. Den gegenüber gelegenen Magnet mit der nicht klebenden Seite auf den bereits befestigten Magnet legen und die Leiste zusammenklappen. So könnt ihr ganz sicher gehen, dass die Magnete genau gegenüber von einander liegen.
    //Wer keine Magnete hat, kann diesen Schritt natürlich weglassen und das Poster am Ende mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
  5. Der nächste Schritt macht sich mit einem alten Brett oder ähnlichem am besten. Die Kette wird nun in die Hacken gespannt. Dazu müssen die Hacken ein bisschen aufgebogen werden (mit Hilfe eines Schlitzschraubenziehers ist das schnell gemacht). Da das Kiefernholz sehr weich ist, funktioniert dieser Schritt nicht, wenn die Hacken bereits in die Leisten geschraubt wurden (glaubt mir, ich habe es ausprobiert 😀 )

  6. Die Hacken müsst ihr anschließend wieder zudrücken, damit die Kette nicht wieder herausrutschen kann.
  7. Anschließend nur noch die Hacken in die Leiste drehen und fertig ist der Lack.
  8. Der letzte Punkt erübrigt sich ja eigentlich, aber, der Vollständigkeit halber: nun nur noch das Poster einklemmen und ab an die Wand damit:

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbauen und bin auf eure Ergebnisse gespannt!