Mamas Weltbeste Kartoffelsuppe

Egal zu welcher Jahreszeit, ob zum Mittag oder Abendbrot, an Wochen- oder Feiertagen: Kartoffelsuppe kommt bei uns zu jeder Gelegenheit auf den Tisch und schmeckt jedes Mal einfach himmlisch. Wer kein Fleisch isst, kann sie auch gerne völlig vegetarisch ohne Fleisch kochen. Mamas Orginialrezept sieht allerdings Würstchen und Räucherschinken – frisch vom Fleischer versteht sich – vor.

Kartoffelsuppen Familienrezept

6 Personen | 1 Stunde | simpel

1 kg Kartoffeln
500 ml Buttermilch
1 l Gemüsebrühe
125 gr Schinkenwürfel
4 Würstchen
70 gr Butter
etwas Milch
1 Bund Petersilie
Muskatnuss
Salz
Die Kartoffeln schälen und so lange kochen bis sie weich sind. Um zu sehen ob die Kartoffeln gut sind, einfach mit einem spitzen Messer in eine Kartoffel stechen und aus dem Wasser heben, rutscht die Kartoffel leicht vom Messer runter, sind die Kartoffeln fertig.
In der Zwischenzeit Schinkenwürfel anbraten und die Würstchen in schmale Scheiben schneiden und die Petersilie fein hacken.
Das Kartoffelwasser nicht wegschütten, sondern die Gemüsebrühe damit aufgießen. Anschließend die Kartoffeln stampfen und mit  Buttermilch und Butter verrühren bis eine glatte Masse entsteht. Nach und nach so viel Gemüsebrühe dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Milch, Butter, Salz und Muskatnuss abschmecken.
Die Schinkenwürfel und Würstchen in die Suppe geben und alles noch einmal aufkochen lassen. Zum Schluss die Petersilie dazugeben, damit diese nicht zerkocht.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Gemüserisotto ohne Risottoreis

Was soll ich euch sagen? Ich habe im letzten Jahr Risottoreis für mich entdeckt. Seine cremige Konsistenz passt perfekt zum frischen knackigen Gemüse – einfach herrlich. Ich kann schon gar nicht mehr mitzählen, wie oft wir uns eine Gemüserisottopfanne nach einem langen Arbeitstag gemacht haben. Super lecker und absolut schnell und einfach zubereitet. Tja nur was soll ich sagen? Als ich zum letzten Mal so richtig Heißhunger auf mein neues Lieblingsgericht hatte, hatte ich zwar genug frisches Gemüse, Brühe und auch Öl zu Hause nur der Risottoreis war leer. Na toll!

 

Beim Durchstöbern meines Küchenschranks fand sich nicht mal mehr gewöhnlicher Reis, nur noch ein Päckchen Milchreis … Milchreis? Das müsste doch eigentlich auch gehen, hat ja die gleiche Konsistenz. Und wie Fritz Fuchs immer gerne sagt: Versuch macht klug! Also ab damit in den Topf und losgekocht.
Und wer hätte das gedacht? Ich habe keinen Unterschied geschmeckt. Als alter Sparfuchs werde ich zukünftig wohl immer Milch- statt Risottoreis nehmen kostet er doch nur die Hälfte oder sogar noch weniger.

 

Vegane Gemüsepfanne für 2 Personen

250 gr Milch-/ Risottoreis
1 kleine Zwiebel
250 gr Pilze
250 gr Cherrytomaten
500 gr Paprika
etwas Ingwer
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Oregano
1 TL Thymian
8 EL Öl
1 l Gemüsebrühe
Salz + Pfeffer
Zuerst die Zwiebel Schälen und kleinschneiden, nebenbei einen Liter Gemüsebrühe aufkochen. 4 El Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen, Zwiebel und Reis darin glasig werden lassen. Das ganze mit etwas Brühe ablöschen und solange köcheln lassen, bis der Reis die Brühe aufgesogen hat, dann wieder etwas Brühe dazugeben. Das ganze so lange wiederholen bis die gesamte Brühe verbraucht und der Reis cremig ist.
In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und kleinschneiden. In einer Pfanne 4 El Öl zusammen mit den Gewürzen, dem gepressten Knoblauch und dem kleingewürfelten Ingwer heiß werden lassen. Das Gemüse kurz anbraten, sodass es zwar heiß aber noch knackig ist. Anschließend das Gemüse in den Topf mit dem Reis geben und das Tomatenmark unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.Ich würze die Gemüsepfanne anschließend gerne auch noch mit scharfer Chilisauce – die solltet ihr beim Servieren unbedingt mit auf den Tisch stellen, sollten eure Gäste es schärfer mögen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Von Biokisten, Rezepten und Kochbüchern – Rezept: Tomatensuppe

Schon sehr sehr lange habe ich vor mir mal eine Biokiste zu bestellen. Doch irgendwas kam bisher immer dazwischen. Meist war es der Winter, der schneller kam, als ich dachte. Tja, und was soll ich euch sagen? Regionale Biokisten gibt es im Winter leider nicht. Irgendwann hatte ich es dann ganz vergessen, bis zur letzten Woche, als mir dank der Büchergilde ein neues Buch zustand. Da die Romane und Sachbücher mich nicht so vom Hocker hauten, entschied ich mich für ein Kochbuch.

Das besondere an diesem Kochbuch ist, dass die Rezepte nicht nach Kategorien wie Suppen, Beilagen, Fleisch und Fisch sortiert sind, sondern nach Gemüsesorten. Wie praktisch! dachte ich. Gerade wenn man eine Biokiste mit unbestimmten Inhalt bekommt und undefinierbare Dinge darin findet. Das Buch besticht durch wunderschöne Bilder und einfachen Rezepten. Was mir am besten gefällt sind die eigens zusammenstellbaren Gewürzmischungen für die es ganz am Anfang schöne Ideen gibt. Das gut ist, dass es „Gemüse kann auch anders“ nicht nur für Büchergildemitglieder gibt, sondern auch im freien Handel erhältlich ist. Das Buch war also gekauft, musste nur noch die Biokiste her. Das ging leichter als gedacht. Ich brauchte dazu nur auf www.ohne-barrieren-rostock.de ein Bestellformular ausfüllen. Ein paar Stunden später wurde meine Mail bestätigt. Dienstag konnte ich die Biokiste also ab 14 Uhr im CAP Markt um die Ecke abholen.

Das Warten war zwar fast unerträglich, aber die Vorfreude umso größer. Punkt 14 Uhr war die Kiste dann doch noch nicht da, also hieß es nochmal Beine vertreten, spazieren gehen und wiederkommen. Dann war sie aber endlich da und zu unserer großen Überraschung sollte sie plötzlich nur noch 10 € statt 12,50 € kosten. Zu Hause wurde gleich alles ausgepackt und begutachtet.

 

Was da nicht alles drin war! Und das passt alles in eine kleine Kiste?! Unglaublich.

500 gr Tomaten
900 gr bunte Tomaten
450 gr Zucchini
1 kg Mangold
1 Bund Kräuter
1 Bund Basilikum
1 kleines Sträußchen

Tomaten hatten wir nun also reichlich, aus der Biokiste, aus dem eigenen Garten und natürlich auch die besten von Papa. Was läge da näher als eine Tomatensuppe zu kochen?!

Das Rezept ist ziemlich simpel aber gut. Durch den frischen Geschmack der Orange ist es eine prima Suppe für heiße Tage. Und an den ersten kalten Herbsttagen kann man den Geschmack von Sommer noch ein letztes Mal mit den letzten Tomaten aus dem Garten probieren.


Orangen – Tomatensuppe mit Feta

Was wir dazu brauchen:

  • 1 kg reife Tomaten
  • 1 bio Orange
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Stück Feta
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Butter
  • 1 El Mehl
  • Thymian
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Tomatenmark
  • Salz + Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Crème fraîche

 

Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln und Basilikumblätter in einen Mixer geben und pürieren. Butter in einem Topf schmelzen lassen und Thymian, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer kurz anbraten. Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen schnell unterrühren. Alles mit 1/2 liter Gemüsebrühe ablöschen, anschließend auch das Tomatenpüree aus dem Mixer und den Feta (in Würfel geschnitten) dazugeben. Bei geringer Temperatur etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Währenddessen die Schale der Orange abreiben, anschließend den Saft auspressen. Nach 20 Minuten Orangenschale in die Suppe geben und mit Tomatenmark, Brühe, Butter,  den Gewürzen und dem Orangensaft abschmecken. Mit einem Klecks Crème fraîche servieren. (Achtung Geheimtipp: Wer der Suppe einen ganz besonderen Pfiff geben möchte sollte ganz am Ende noch ein kleines Glas Schnaps, am besten Obstler, hinzugeben. Eine Freundin schwört darauf und ich habe bissher nur positive Kritik damit geerntet.)

Wer keinen Mixer hat, kann auch alles kleinhacken und in den Topf geben, das ganze muss dann nur etwas länger köcheln.

Viel Spaß beim Nachkochen – lasst es euch schmecken!

Hat vielleicht von euch jemand eine Idee, was ich mit meinem ganzen Mangold machen kann? Vielleicht kennt ihr ja noch mehr Rezepte, als die die in meinen Kochbüchern schlummern.

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