Küchenupdate für unter 10 €

 

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Ihr wollt eure Küche aufmöbeln, habt aber nicht viel Budget und eigentlich gar keine Zeit dafür?! Ich habe die perfekte Lösung für euch für weniger als 10 €.

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Das Arbeiten in unserer Küche war lange Zeit ein Erlebnis der besonderen Art, da wir keine Knäufe an den Schränken hatten. Um die oberste Schublade herausziehen zu können, brach man sich entweder den ein oder anderen Nagel ab oder arbeitete sich von der untersten Schublade nach oben durch. Überall hab ich geguckt, nirgendwo habe ich sie gefunden: die perfekten Knäufe. Also musste ein DIY her, am besten eines, das nicht viel kostet und schnell geht. Schlicht sollte es sein und am besten rosé, weil ich da gerade so drauf abfahre. Sämtliche Baumärkte, Dekoläden hatten nicht das passende Grundmaterial da. Die Sektkorkenvariante klappte auch nicht, also doch nochmal zu IKEA.
Diese ganz einfachen Knäufe gibt es für -,99/ 6 Stück (es gibt sie auch teurer mit glatter Oberfläche hier, und größer hier).

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Da ich gern eine glatte Oberfläche haben wollte, habe ich die Mulden ausgespachtelt, mit ganz einfacher Spachtelmasse, die schnell trocknet. Nach dem vollständigen Aushärten kann man die Masse ganz glatt geschliffen werden (ich habe ganz simples Schleifpapier dafür genommen). Anschließend nur noch den Fuß des Knaufs abkleben und den Kopf in der gewünschten Farbe ansprühen (es klappt auch mit Nagellack!).

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Hierfür habe ich mir einen Becher genommen und die Schraube des Knaufs durch den Boden gesteckt um mir eine Mini-Sprühkabine zu bauen. So brauchte ich nicht extra nach draußen gehen um die Knäufe anzusprühen, sondern nur den Becher auf das Fensterbrett stellen um die Farbe an der frischen Luft trocknen zu lassen.

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Nun nur noch die Knäufe (wieder) anbringen und fertig ist das wohl schnellste DIY der neuen Wohnung.

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Weitere Updates zur Küche und eine ganze Küchentour gibt es ganz bald hier auf dem Blog! Was für Projekte habt ihr für dieses Wochenende geplant?

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Sichtschutz für die Fensterscheibe

Das erste DIY, das ich in der Wohnung in Angriff genommen habe, war der Sichtschutz im Bad. Da wir genau gegenüber eines öffentlichen Gebäudes mit vielen Praxen und Seminarräumen wohnen, waren wir stets den Blicken der „Nachbarn“ ausgesetzt. Gardinen und Jalousien sind im Bad nicht sonderlich praktisch und würden bei uns das wenige Licht aussperren, das wir an der Nordseite nur morgens und abends genießen können. Eine Alternative musste her, am besten eine kostengünstige und am besten irgendwas orientalisches. Ich liebe orientalische Bäder und da ich das Bad nicht neu fliesen wollte und konnte, ist das Fenster der perfekte Platz für derlei Deko.
Irgendwo hatte ich doch sowas schonmal gesehen?! Genau! bei Pinterest hatte ich ein ähnliches DIY an einer Tür gesehen.
Die Umsetzung ist super einfach und obendrein noch super billig. Alles was ihr dafür braucht ist Fensterfolie aus dem Baumarkt, die Schabole für die einzelnen Elemente, eine Schere und eure Lieblingsserie.

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Die Formen müsst ihr einfach nur auf der Rückseite der Folie übertragen und diese dann ausschneiden. Dabei ist mir meine Schere immer mal wieder verklebt, sodass das Ausschneiden schwergängig war. Enterfernt die Klebereste auf den Klingen einfach mit Nagellackentferner und weiter gehts. Das Ausschneiden dauert ziemlich lange, ich hab es auf mehrere Fernsehabende aufgeteilt, dann war die Arbeit nicht so eintönig.

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Die einzelnen Elemente werden mit gleichem Abstand zueinander am Fenster justiert, damit es am Ende möglichst gleichmäßig aussieht.
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Verwendet zum Festkleben am besten eine kleine Karte (zum Beispiel den Fitnessstudioausweis, wie ich 😀 ) und streicht die Folie aus der Mitte heraus glatt an die Scheibe.

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Ärgert euch nicht über das unregelmäßige Muster der Klebe unter der Folie, nach ein paar Stunden zieht sich diese erst richtig fest ans Fenster, solange kann man sie so oft ab machen und neu ankleben wie man möchte.

Der Raum hat dadurch einen ganz neuen Charakter bekommen und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn ich ins Bad komme:

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Rezept Download

Noch ist das Bad allerdings nicht fertig. Die Wände sind noch zu kahl und die Heizungsrohre sollen auch noch verschwinden. Es wartet also noch viel Arbeit auf uns. Wie gefällt es euch bisher? Habt ihr Ideen für die ollen Rohre?

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Willkommen in unserem neuen Heim!

Wie versprochen gibt es nun endlich die langersehnten Wohnungsbilder. Also die von der leeren Wohnung – wir wollen es mal nicht übertreiben.
Wir wohnen hier nun seit knapp einer Woche. Es hat sich zwar schon einiges getan und ich wurde gefühlt schon von jedem Nachbarn zum Tee eingeladen, habe nicht nur ein Pläuschchen am Gartenzaun mit ihnen geführt und Wohnungsbesichtigungen zugelassen, aber wollen wir mal ehrlich sein: So ein Umzug ist nicht mal eben so schnell gemacht.
Neben Bachelorarbeit und Buchhandlung, sowie Fachhochschule und Klausuren haben wir wenig bis gar keine Zeit die restlichen Kartons auszupacken. Okay, okay, es hat nicht nur mit der Zeit zu tun, irgendwie haben wir gerade alles in der Wohnung, was wir so brauchen und alle anderen Sachen warten auf ein freies Wochenende um die Wohnung auch mal von innen sehen zu dürfen.

Apropos von innen! Ihr wolltet ja Bilder sehen 🙂

Das ist der erste Blick, den man erhält, wenn man in die Wohnung kommt – unser Flur. Hier noch schön sauber, leer und aufgeräumt. Nun gleicht er eher einem Flohmarkt, auf dem sich neue, noch verpackte Sachen, alte, die weg oder in den Keller sollen, sowie Einzelteile, von denen niemand weiß wer oder was sie sind, noch woher sie kommen, tummeln.
Wir biegen nun links ab und sehen: die Küche.

Hier hat sich schon sehr viel getan, dies wird wohl auch der Raum sein, der zuerst fertig werden wird. Mittlerweile sind wir schon im Dekomodus.

Es geht wieder raus, und zurück in den Flur, wo schon das nächste Wunderding wartet: unser Bad.

Das Bad ist echt eine Herausforderung für mich. Da gibt es zum Beispiel das Problem mit dem Fenster. Ich bin sehr froh, dass es da ist, man hat eine sehr schöne Aussicht, nur leider sehen einen auch alle anderen. Gegenüber auf Höhe unserer Wohnung liegt ein großer Lehrraum, sowie Büroräume.
Ein hübscher Sichtschutz ist gar nicht leicht zu finden und so werkeln wir an Provisorien, bis die entgültige Lösung fertiggestellt ist.
Da ich nicht viel davon halte in Fliesen zu bohren (unser Vermieter wohl auch nicht 😀 ) hoffe ich, noch einige Lösungen mit Hängevorrichtungen et cetera zu finden. Genug vom Bad, es geht weiter mit dem Schlafzimmer.

Alle Mann die Köpfe leicht nach rechts neigen. Es ist mir aus unerfindlichen Gründen selten möglich gerade Bilder zu schießen. Vielleicht liegt es am unebenen Fußboden oder an schiefen Wänden … Die Türzarge ist gerade, das muss erstmal reichen.
Zum Raum: Auch das Schlafzimmer ist, wie alle anderen Räume, herrlich weiß und hell. Zwischenzeitlich hatte ich bedenken, ob denn auch alles reinpasst, was rein soll. Nachdem aber der erste Kleiderschrank stand und hinter der offenen Tür kaum noch zu sehen war, war ich davon überzeugt, dass allein dieses Zimmer wohl größer als mein gemütliches, kleines WG Zimmerchen ist.

Wir schwenken um und sehen schon, das nächste schiefe Bild (ich bin untröstlich, war aber zu faul das Bild noch mal hinsichtlich der Begradigung zu bearbeiten).
Hier seht ihr schon den einen, noch zusammengelegten Kleiderschrank, sowie unsere „wunderschönen“ Ecken, die in Wohn- und Schlafzimmer etwas herausragender ausfallen.
Doch nicht nur das, sondern auch schon die Tür zum Wohnzimmer könnt ihr erspähen, und dahin führt uns abschließend der letzte Weg unserer winzigen Tour:

Leider habe ich es versäumt bei der Besichtigung Fotos zu machen. Diese wären es wert gewesen einen Vorher-Nachher-Post vom Allerfeinsten zu machen. Vor uns gehörte die Wohnung zwei alten Damen, die schon seit langer Zeit nicht mehr darin lebten. Es sah ein wenig aus, wie auf dem Dachboden meiner Großeltern nur weit unordentlicher. Überall standen Vasen und Töpfe, Bilderrahmen und vertrocknete Pflanzen auf dem Fußboden. Im Wohnzimmer ragte ein dunkelbrauner Leuchter in den Raum hinein, an dem selbst ich, eher kurz geratene Person, mich dran gestoßen habe. Im Schlafzimmer lagen Wäscheberge, in der Küche gab es einen Wasserschaden und von den Tapeten war kaum noch was zu sehen, da sie seit fast 40 Jahren weder gestrichen noch erneuert wurden.
Als ich ins Wohnzimmer kam, war der erste Schock jedoch sofort verflogen, als ich dieses wunderschöne, riesengroße Fenster sah. Wie man es schon leicht erahnen kann, schaut man direkt in den *Garten* (#spoileralarm).

So sehr ich mich zunächst an den Ecken gestört habe, desto mehr liebe ich sie jetzt. Dank ihrer haben wir tolle Stauraummöglichkeiten entdeckt. Dazu bald mehr …
Nächste Woche erfahrt ihr mehr, was es mit dem Hashtag auf sich hat. Die ersten Nachher Bilder wird es sicher auch irgendwann im Laufe des Sommers geben. Zuerst muss aber die Bachelorarbeit abgegeben werden und ein Urlaub wartet auch noch auf uns.

Für genug Salz und Brot ist zum Glück immer gesorgt (dank Juli), auch wenn dies manchmal noch das einzige Brot ist, das wir im Haus haben. Der Alltag mit Einkaufen, Putzen und Kochen traut sich noch nicht so ganz in die neue Wohnung.

Habt es schön ihr Lieben. Ich werde nun das Internet ausmachen und mich wieder meinen Texten widmen. Die möchten in schönstem Neongelb und Pink erstrahlen.