Kaputte Kleidung reparieren, statt wegschmeißen

Ihr Lieben!

In der letzten Woche habe ich selten von mir hören lassen, das lag wohl daran, dass ich die meiste Zeit im Garten war und Handy und Laptop außer Reichweite waren. Herrlich war das, sag ich euch.

Was habe ich also bisher gemacht?

  • eine Sitzecke + Sichtschutz geplant, gekauft und gebaut
  • ein Hochbeet geplant und bauen lassen
  • einen umfassenden Gartenplan erstellt und Pflanzen + Samen gekauft und bestellt
  • Gartenbücher, -zeitungen und -seiten im Internet durchforstet
  • Pflanzen auf der Fensterbank angezogen
  • Stunden über Stunden im Baumarkt verbracht

Was habe ich bisher noch nicht gemacht?

  • Fotos von meinen Projekten
  • Blogposts geschrieben
  • mir wegen den zwei letzten Punkten Stress gemacht

Was lernen wir daraus?

Gartenarbeit macht nicht nur glücklich, sie hilft auch zu entspannen und die Dinge gelassener anzugehen. Aus reiner Ungeduld wachsen die Pflanzen eben auch nicht schneller.

Wochentat für Woche Nr. 10

In der kommenden Woche werde ich sicher noch einiges im Garten zu werkeln haben, aber dennoch möchte ich mich wieder einer neuen Wochentat stellen: mein kaputte-Wäsche-Berg muss unbedingt reduziert werden. Wenn meine Sachen nur eine kaputte Naht oder ein winziges Löchlein haben, schmeiße ich sie nicht gleich weg, sondern lege sie in meinen Korb für kaputte Kleidung. Dieser quillt nun aber leider schon so sehr über, dass ich es nun endlich mal in Angriff nehmen muss, die Dinge zu nähen. Auch die Vorhänge wollen noch umgenäht werden und wenn ich dann die Nähmaschine schonmal aufgestellt habe, können auch die gleich unter die Nadel kommen.

Habt ihr auch noch Projekte, die ihr lange nicht fertiggestellt habt? Dann ist es nun an der Zeit die Ausreden beiseite zu schieben und gemeinsam mit mir diese Projekte anzugehen! Was werdet ihr euch für die kommende Woche vornehmen?

Einfaches Bilderrahmen DIY für etwa 10 €

Ihr Lieben,

kennt ihr die Misere: Ihr habt wunderschöne Poster, aber keine Rahmen dazu – dann wollt ihr Rahmen dafür kaufen und die kosten dann fast das dreifache vom Posterpreis? Tja, ja was soll ich sagen? In meinem alten WG Zimmer hingen viele, viele Plastikrahmen von Ikea, die so gar nicht schön waren. In der neuen Wohnung habe ich dann erstmal auf Bilder und Poster, die noch ohne Rahmen waren verzichtet und lange Zeit zwischen kahl-weißen Wänden gelebt … war irgendwie auch nicht so richtig schick. Doch dann kam der Schwedenurlaub im letzten Sommer und ich habe eine wundervolle Möglichkeit entdeckt, Bilder und vor allem Poster an die Wand zu bringen:

Das Poster wird einfach durch Magnete in den Leisten gehalten und so ist es super einfach die Deko je nach Lust und Laune auszutauschen. Das müsste man doch eigentlich nachbauen können, dachte ich und fuhr auch schon los in den Baumarkt … beziehungsweise: in die Baumärkte. Es war nämlich gar nicht so einfach das passende Material zu finden. (Ohne Werbung machen zu wollen: ich habe alle Materialien letztendlich am günstigsten bei toom gefunden, vielleicht findet ihr sie aber auch noch woanders).

Was ihr für die Posterleisten braucht:

1 x Rechteckleiste Kiefer (5 x 30 x 240 cm – je nach Breite eures Posters) – 2,79 €
1 Packung Schatullenscharnier (4 Stück, vermessingt, 19 x 15 mm) – 2,79 €
1 Packung Ringschrauben (6 Stück, Messing, 8 x 3 x 1,8 mm) – 2,59 €
1 x Gourmettekette (80 cm) – ca. 1,59 €

Magnete (Nachtrag: nehmt nicht solche kleinen Magnetpunkte, wie sie auf den Bildern zu sehen sind, diese halten das Bild leider nur ein paar Tage :/ )
// Wahlweise geht auch doppelseitiges Klebeband

und so geht’s …

  1. Die Leiste auf die Breite eures Posters zuschneiden. In meinem Fall ist das Poster 50 cm breit – ich brauchte also 4 x 50 cm Leisten. Das Holz ist sehr weich und lässt sich daher mit einer sehr scharfen Allzweckschere schneiden.
  2. Wer mag, kann das Holz nun noch anstreichen. Auf diesen Punkt habe ich jedoch verzichtet.
  3. Die Scharniere mit Allzweck- oder Sekundenkleber zwischen jeweils zwei Holzlatten befestigen.
  4. Sobald der Kleber trocken ist, die Magnete anbringen. Dazu einen Klebepunkt (oder eine Klebeleiste) an der einen Holzleiste befestigen. Den gegenüber gelegenen Magnet mit der nicht klebenden Seite auf den bereits befestigten Magnet legen und die Leiste zusammenklappen. So könnt ihr ganz sicher gehen, dass die Magnete genau gegenüber von einander liegen.
    //Wer keine Magnete hat, kann diesen Schritt natürlich weglassen und das Poster am Ende mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
  5. Der nächste Schritt macht sich mit einem alten Brett oder ähnlichem am besten. Die Kette wird nun in die Hacken gespannt. Dazu müssen die Hacken ein bisschen aufgebogen werden (mit Hilfe eines Schlitzschraubenziehers ist das schnell gemacht). Da das Kiefernholz sehr weich ist, funktioniert dieser Schritt nicht, wenn die Hacken bereits in die Leisten geschraubt wurden (glaubt mir, ich habe es ausprobiert 😀 )

  6. Die Hacken müsst ihr anschließend wieder zudrücken, damit die Kette nicht wieder herausrutschen kann.
  7. Anschließend nur noch die Hacken in die Leiste drehen und fertig ist der Lack.
  8. Der letzte Punkt erübrigt sich ja eigentlich, aber, der Vollständigkeit halber: nun nur noch das Poster einklemmen und ab an die Wand damit:

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbauen und bin auf eure Ergebnisse gespannt!

 

Langanhaltende Frühlingsdeko

Im letzten Sommer haben wir mir einen großen Traum erfüllt und besuchten das Haus von Carl und Karin Larsson. Sie sind ein Künstlerpaar, das ein wundervolles Haus am See in Sundborn bewohnten. Wer schon mal in einem schwedischen Ferienhaus gastierte hat sicher schon das ein oder andere Bild von Carl Larsson gesehen. Eine Vielzahl seiner Bilder zeigen das eigene Haus, das Grundstück, seine Kinder und vor allem seine Frau Karin. Sie legte einen wundervollen Garten rund ums Haus an, Verarbeitete Ideen, Erlebnisse und aktuelle Geschehnisse in Stickereien und Webarbeiten und designte eigne Möbel von denen sich noch heute die IKEA Designer inspirieren lassen.

Auf der Suche nach Ideen für meinen eigenen Garten habe ich nun mal wieder die Zeitschrift durchgeblättert, die ich mir bei dem Besuch des Hauses gekauft habe. Und ehe ich’s mich versehen hatte war ich von der Gartengestaltung zur Blumendekoration im Haus gekommen und habe diese wundervolle Idee gefunden:

 

Karin hat auf einer Reise nach Deutschland viele Blumen in den Fenstern entdeckt, obwohl es doch bitterkalt und der Frühling noch auf sich warten ließ. Sie entdeckte, dass die Bewohner der Häuser Pflanzenzwiebeln in kleine Aschenbecher gepflanzt hatten und diese zwischen die Scheiben der Doppelfenster stellten, um diese damit zu dekorieren.

Da wir keine Doppelfenster haben, dafür aber ein lichtdurchflutetes Wohnzimmer, habe ich die Idee einfach als Tischdeko umgesetzt. Dazu habe ich einfach ein großes Deckelglas genommen, eine Hyazinthenzwiebel hineingestellt und die Wurzeln leicht mit Erde bedeckt. Wer mag kann die Erde noch mit ein paar Zweigen oder auch etwas Moos bedecken.

Darauf, dass der Schnee das Moos wieder freigibt muss ich hier leider noch etwas warten. Sobald die Gläser anfangen zu blühen werde ich euch aber auf jeden Fall wieder Bilder davon zeigen!