Einfaches Bilderrahmen DIY für etwa 10 €

Ihr Lieben,

kennt ihr die Misere: Ihr habt wunderschöne Poster, aber keine Rahmen dazu – dann wollt ihr Rahmen dafür kaufen und die kosten dann fast das dreifache vom Posterpreis? Tja, ja was soll ich sagen? In meinem alten WG Zimmer hingen viele, viele Plastikrahmen von Ikea, die so gar nicht schön waren. In der neuen Wohnung habe ich dann erstmal auf Bilder und Poster, die noch ohne Rahmen waren verzichtet und lange Zeit zwischen kahl-weißen Wänden gelebt … war irgendwie auch nicht so richtig schick. Doch dann kam der Schwedenurlaub im letzten Sommer und ich habe eine wundervolle Möglichkeit entdeckt, Bilder und vor allem Poster an die Wand zu bringen:

Das Poster wird einfach durch Magnete in den Leisten gehalten und so ist es super einfach die Deko je nach Lust und Laune auszutauschen. Das müsste man doch eigentlich nachbauen können, dachte ich und fuhr auch schon los in den Baumarkt … beziehungsweise: in die Baumärkte. Es war nämlich gar nicht so einfach das passende Material zu finden. (Ohne Werbung machen zu wollen: ich habe alle Materialien letztendlich am günstigsten bei toom gefunden, vielleicht findet ihr sie aber auch noch woanders).

Was ihr für die Posterleisten braucht:

1 x Rechteckleiste Kiefer (5 x 30 x 240 cm – je nach Breite eures Posters) – 2,79 €
1 Packung Schatullenscharnier (4 Stück, vermessingt, 19 x 15 mm) – 2,79 €
1 Packung Ringschrauben (6 Stück, Messing, 8 x 3 x 1,8 mm) – 2,59 €
1 x Gourmettekette (80 cm) – ca. 1,59 €

Magnete (Nachtrag: nehmt nicht solche kleinen Magnetpunkte, wie sie auf den Bildern zu sehen sind, diese halten das Bild leider nur ein paar Tage :/ )
// Wahlweise geht auch doppelseitiges Klebeband

und so geht’s …

  1. Die Leiste auf die Breite eures Posters zuschneiden. In meinem Fall ist das Poster 50 cm breit – ich brauchte also 4 x 50 cm Leisten. Das Holz ist sehr weich und lässt sich daher mit einer sehr scharfen Allzweckschere schneiden.
  2. Wer mag, kann das Holz nun noch anstreichen. Auf diesen Punkt habe ich jedoch verzichtet.
  3. Die Scharniere mit Allzweck- oder Sekundenkleber zwischen jeweils zwei Holzlatten befestigen.
  4. Sobald der Kleber trocken ist, die Magnete anbringen. Dazu einen Klebepunkt (oder eine Klebeleiste) an der einen Holzleiste befestigen. Den gegenüber gelegenen Magnet mit der nicht klebenden Seite auf den bereits befestigten Magnet legen und die Leiste zusammenklappen. So könnt ihr ganz sicher gehen, dass die Magnete genau gegenüber von einander liegen.
    //Wer keine Magnete hat, kann diesen Schritt natürlich weglassen und das Poster am Ende mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
  5. Der nächste Schritt macht sich mit einem alten Brett oder ähnlichem am besten. Die Kette wird nun in die Hacken gespannt. Dazu müssen die Hacken ein bisschen aufgebogen werden (mit Hilfe eines Schlitzschraubenziehers ist das schnell gemacht). Da das Kiefernholz sehr weich ist, funktioniert dieser Schritt nicht, wenn die Hacken bereits in die Leisten geschraubt wurden (glaubt mir, ich habe es ausprobiert 😀 )

  6. Die Hacken müsst ihr anschließend wieder zudrücken, damit die Kette nicht wieder herausrutschen kann.
  7. Anschließend nur noch die Hacken in die Leiste drehen und fertig ist der Lack.
  8. Der letzte Punkt erübrigt sich ja eigentlich, aber, der Vollständigkeit halber: nun nur noch das Poster einklemmen und ab an die Wand damit:

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbauen und bin auf eure Ergebnisse gespannt!

 

2 Gedanken zu “Einfaches Bilderrahmen DIY für etwa 10 €

  1. Also mich ärgert es auch ständig, dass Bilderrahmen so teuer sind. Ich weiß gar nicht, wie manche Leute sich Rahmen für weit über 30 Euro leisten können…
    Deine Bilderleisten sehen aber auch wirklich schick aus – ich finde, der einzige Nachteil ist wohl, dass das Bild nicht durch eine Glasscheibe geschützt ist.

    Ein Glück, dass ich aber auch die Rahmen von Ikea sehr gern mag 🙂

    Liebe Grüße

    1. Ja, das stimmt allerdings. Noch ist mir aber nichts aufgefallen, dass sie an Farbe verloren hätten oder dreckig wurden. Zum Glück! Mich hat die Scheibe eigentlich auch immer mehr gestört, als erfreut, da das Bild dahinter durch die Spiegelung leider oft nicht mehr zu sehen war 🙁

      Liebste Grüße
      Sarah

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