Rosmarin-Pfirsich-Marmelade

Da wir am Wochennede die Obstwiese meines Onkels geplündert haben, wollte auch ich mich einmal ans Einmachen wagen. Wir haben unmengen an Pfirsichen gepflückt, sowie kistemweise Äpfel, Birnen und Pflaumen.

Weil mein Papa Äpfel und Birnen für seinen Saft für Große reservierte, blieben mir nur noch Pfirsiche und Pflaumen, woraus Marmelade und Kuchen entstanden.

Nachdem ich mich einige Stunden mit dem enthäuten der Pfirsiche quälte, fand Juli immer mehr Rezepte, die auch ohne das Häuten auskommen – ein Hoch auf den Erfinder des Pürierens!
So habe ich ein super einfaches und schnelles Rezept gefunden und ein wenig abgewandelt, sodass auch ich, als Verschmäher alles Süßen, auf den Geschmack gekommen bin. 
Durch die Zugabe des Rosmarins wird die Marmelade mehr herzhaft als süß und schmeckt besonders auf Frischkäse sher gut. Wer eine süße Marmelade bevorzugt, kann den Rosmarin auch einfach weglassen.

 Rosmarin-Pfirsich-Marmelade
     ca. 45 Minuten, etwa 6 Gläser à 250 ml

  • 1 kg Pfirsische
  • Gelierzucker 2:1
  • 3 – 4 Rosmarinzweige (je nach Wuchs)
  • 350 ml Weißwein (trocken)
  • Saft einer kleinen Zitronen
  • 6 Gläser à 250 ml 

Die Pfirsiche werden entsteint und in kleine Stücken geschnitten (je kleiner die Stücke, desto schneller geht das einkochen). Anschließend werden die Früchte zusammen mit dem Zitronensaft, den ganzen Rosmarinzweigen und dem Weißwein langsam zum kochen gebracht und auf mittlerer Stufe so lange erhitzt, bis die Pfirsiche weich sind.

Während des Aufkochens stelle ich die Gläser mit der Öffnung nach oben, sowie die abgeschraubten Deckel bei 150° C, 15 Minuten in den Ofen, damit sie steril werden.Sind die Pfirsiche weichgekocht, pürriert man die Masse oder gibt sie in einen Standmixer.

Ist alles fein pürriert, wird die Masse zurück in den Topf gegeben und zusammen mit dem Gelierzucker erneut aufgekocht. Unter ständigem Rühren kocht man nun alles 3 Minuten und gießt die Marmelade anschließend vorsichtig in die Gläser.

Deckel drauf und zum Abkühlen umgekehrt aufstellen, damit ein Vakuum im Glas entsteht.
Lasst es euch schmecken!

Habt ihr vielleicht noch mehr Ideen, was ich mit den restlichen Pfirsichen machen kann, habe noch gut eine halbe Kiste voll!

Viel Glück und gutes Gelingen, ich werde jetzt mal wieder zurück zur Arbeit, die Bücher rufen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.