Musik entdecken

Ihr Lieben,

wie ihr seht komme ich in letzter Zeit nur noch sporadisch dazu hier etwas zu schreiben. Die Wochentaten liegen mir aber so sehr am Herzen, dass ich wenigstens diese hier immer regelmäßig zu posten versuche. Es ist und bleibt die alte Leier: ich habe das Gefühl, dass meine Woche völlig unstrukturiert ist und kaum blinzle ich ist schon wieder Sonntag. Die Wochentaten waren eigentlich dazu gedacht ein wenig mehr Struktur in meinen Alltag zu bringen, aber noch hat das irgendwie nicht so gut geklappt. Aber ich lasse den Kopf nicht hängen. Das Jahr ist ja noch in den Startlöchern und ich gehe fest davon aus, dass ich im Dezember auf ein Jahr voller erledigter Aufgaben zurückblicken kann. Dann ist es vielleicht auch gar nicht mehr schlimm, dass ich noch immer ein unstrukturiertes Leben führe.

Nun aber zur dieswöchigen Aufgabe:

Wann hast du zum letzten Mal ein ganzes Album durchgehört?

Diese Frage stellte ich mir im Laufe der Woche, als ich irgendwo gelesen habe, dass man sich mal wieder Zeit für Musik nehmen sollte. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als das Unpluggedalbum von den Ärzten erschien. Ich habe meinen CD Player entstaubt, feierlich die CD aus der Hülle genommen und eingelegt, mich in meine Hängematte in mein Zimmer gelegt und die Ohren gespitzt. Das ganze Album habe ich durchgehört, mit geschlossenen Augen in meiner Hängematte. Das ganze ist nun schon 15 Jahre her und tja, was soll ich sagen? Ich habe seit diesem wundervollen Nachmittag nie wieder einfach nur Musik gehört. Deshalb mache ich es mir in dieser Woche zur Aufgabe eine neue Schallplatte zu kaufen und diese von vorne bis hinten durchzuhören. Ohne Laptop auf dem Schoß, ohne Handy in der Hand – einfach nur die Musik und ich.

Ihr müsst euch natürlich keine neue Schallplatte, CD oder Kassette kaufen um bei meinen Wochentaten mitzumachen. Wer möchte kann auch einfach ein Album auf Spotify hören oder per mp3 Download besorgen. Wichtig ist nur, dass ihr beim Hören nichts anderes macht. Einfach mal entspannt und den Texten lauscht. Denn ich habe festgestellt, dass man das heutzutage viel zu selten macht.

Habt ihr schon ein Album im Kopf, welches ihr gern hören wollt? Ich kann mich noch gar nicht wirklich entscheiden und werde mich mal durch die Platten wühlen, die zum Verkauf stehen 🙂

Eigene Fotos als Wohnungsdeko

Ihr Lieben,

nun wohnen wir schon bald ein ganzes Jahr in unserer Wohnung und noch immer konnte ich euch keinen einzigen Raum als „fertig“ präsentieren. Im Schlafzimmer fehlen noch die Bilder an den Wänden. Der Küche ein paar schöne Schranktüren, das Wohnzimmer ist auch noch immer unbehindert (zumindest an der einen Seite) und vom Bad wollen wir erst gar nicht sprechen. Deshalb habe ich es mir in der kommenden nächsten Woche zur Aufgabe gemacht ein paar schöne Bilder aus unseren Urlaubsbildern und Alltagsfotografien auszuwählen, drucken zu lassen und zu Rahmen.

Ein paar schöne Stücke habe ich schon zusammengesammelt und auch schon die passenden Plätze im Kopf:

Die beiden oberen Bilder waren Schnappschüsse, die ich anschließend mit der App Prisma bearbeitet habe. Ich finde die Ergebnisse der App wirklich gut, allerdings nur, wenn es sich nicht um Portraits handelt. Das obere Bild ist in den Hackeschen Höfen entstanden, als ich meine liebe Freundin in Berlin besucht habe. So kann ich immer an unseren wundervollen Nachmittag denken.
Das zweite Bild ist bei einem Strandausflug mit anderen Freunden entstanden. Wir wollten Picknicken, hatten Kuchen, Teller und Kaffee eingepackt, sind bei schönstem Sonnenschein an den Strand gefahren und fanden uns dort bei 5 °C weniger und zwischen dicken Nebelwänden wieder. Zwei herrlich lustige Ausflüge waren das, an die ich mich so nun jeden Tag erinnern kann 🙂

Die beiden Bilder sind von Michas Auslandsaufenthalt in Spanien. Dort hat er einige Monate gearbeitet und zehrt noch heute von der Reise. Ich liebe die warmen Farben und das typische Urlaubsfeeling, dass sie verströmen. Leider hat das untere Bild eine ziemlich verschobene Perspektive. Da muss ich mal gucken, ob ich das noch gerade gerückt bekomme. Hat jemand Tipps?

Ideen rund ums Arrangement der Bilder finde ich wie immer auf Pinterest. Dort könnt ihr gerne meiner Pinnwand folgen:

In den ganzen letzten Monaten habe ich auf sämtlichen Online Plattformen nach schönen Bildern gesucht, die unsere Räumen perfekt abrunden würden. Doch nicht ein Bild hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Warum also nicht einfach eigene Bilder verwenden? Persönlicher und individueller kann man doch die eigene Wohnung gar nicht gestalten. Das Beste daran: der Druck kostet nicht viel, in den meisten Printzentren gibt es sogar Studentenrabatt und das Poster kann man sich schon eine Stunde später mit nach Hause nehmen. Seid ihr euch nicht sicher, ob euch eure eigenen Fotos wirklich so gut an eurer Wand gefallen? Das ist doch gar kein Problem, die Bilder könnt ihr ja jederzeit durch neue ersetzen und je nach Jahreszeit und Stimmung eure Wohnung in ein ganz neues Licht tauchen.


Schreib mal wieder!

Ihr Lieben,

was soll ich euch sagen: ich bin und bleibe ein unverbesserlicher Schussel. Wer meinen Blog regelmäßig liest, hat sicher auch meinen letzten Artikel zu den Wochentaten gelesen. So schön hatte ich es mir gedacht. Die ganze Woche frei und genügend Mails mit Hausaufgaben, Pflichtlektüre etc die abgearbeitet werden wollte. Am Montagabend kam dann allerdings, mit Blick auf den Kalender, die schreckliche Wahrheit zu Tage: Dienstag, also morgen, also jetzt dann schon am Anfang der vergangenen Woche, geht/ging das Semester schon wieder los. Nix da mit eine Woche frei und Hausaufgaben in Ruhe machen. Dienstag früh saß ich dann mit anderen Kommilitonen in der Bibliothek, wir durchforsteten die Bücher, nickten uns wissend zu und begrüßten uns mit der Frage: „Na, auch das Luther Seminar?!“ – nüchternes Nicken, verzweifelter Blick und tiefes Durchatmen war die Antwort. Na ja, nun ist die Woche geschafft, die Hausaufgaben für die nächste Woche größtenteils erledigt und ich komme nun endlich dazu diesen Post zu tippen. Die neue Wochentat ist da schon etwas entspannter und auch viel, viel schöner:

 Schreib doch mal wieder ne Postkarte!

Wer freut sich nicht über eine schöne Karte, die einfach mal so geschrieben wird? Ich stelle sie dann immer in den Flur, manche erhalten auch den Ehrenplatz an meinem Schreibtisch und wieder andere finden einen anderen schönen Platz in unserer Wohnung. Deshalb habe ich mir nun für die kommende Woche vorgenommen all die schönen Karten, die ich immer mal wieder irgendwo gekauft habe, lieben Menschen zu schicken.

Was ihr draufschreibt ist eigentlich gar nicht so wichtig. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass die Person sieht, dass ihr an sie gedacht habt und euch etwas nettes überlegt habt. Ich schreibe oft von Banalitäten und freue mich genau so auch darüber wenn mir jemand mit Banalitäten antwortet.

Euch sind doch nun mittlerweile sicher schon mindestens zwei Freunde eingefallen, die ihr mal überraschen könnt, oder?