Gartendeko selber machen

Hach ihr Lieben,

es tut mir leid, dass es hier zur Zeit so still auf meinem Blog ist. Alle Erklärungen, die ich euch geben kann, hören sich für mich selbst nur wie Ausreden an und deshalb lasse ich es und sage einfach: ich genieße gerade das ganz normale Leben: in der Uni, bei Treffen mit Freunden und besonders in unserem kleinen Garten. Da ist wenig Zeit für Laptop, Blog und Fotobearbeitung und deshalb lasse ich es im Moment einfach bleiben. Was soll ich euch hier auch halbgare Artikel hinklatschen, da habt weder ihr was davon, noch ich 🙂

In der letzten Woche habe ich mir zum Entspannen schon eine Schallplatte gekauft und es auch tatsächlich durchgehalten, sie mir anzuhören, den Texten zu lauschen und jedem Instrument meine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Das tat gut, sag ich euch!

An meinen Wochentaten bleibe ich auch in dieser Woche, wie eh und je dran, ich möchte doch am Ende des Jahres auf viele tolle Taten zurückblicken.

Da diese Woche nun aber schon zur Hälfte um ist und ich die meiste Zeit mit Korrekturen und Unilektüre verbracht habe, brauche ich einen Ausgleich. Deshalb heißt es in dieser Woche: raus in den Garten und bauen, basteln, werkeln – alles was eben glücklich macht. Wer keinen Garten hat, muss nicht traurig sein. Kleine Blumentöpfe oder -kästen auf der Fensterbank sehen meist auch noch etwas kahl aus, wenn man die kleinen Pflänzchen frisch in die Erde setzt. Auch hier kann man toll dekorieren.

Was ich für meinen Garten plane, beziehungsweise, was bereits in Arbeit ist:

  • ein mini Steingarten
  • ein Windspiel
  • ein Hängetopf für die neue Petunie
  • ein selbstgebauter Gartentisch

Hört sich erstmal viel an, ist es aber gar nicht. Fast alles ist schon angefangen oder in Arbeit und es fehlt nur noch der letzte Schliff, der bei mir ja gerne etwas länger liegen bleibt 😀

Eigene Fotos als Wohnungsdeko

Ihr Lieben,

nun wohnen wir schon bald ein ganzes Jahr in unserer Wohnung und noch immer konnte ich euch keinen einzigen Raum als „fertig“ präsentieren. Im Schlafzimmer fehlen noch die Bilder an den Wänden. Der Küche ein paar schöne Schranktüren, das Wohnzimmer ist auch noch immer unbehindert (zumindest an der einen Seite) und vom Bad wollen wir erst gar nicht sprechen. Deshalb habe ich es mir in der kommenden nächsten Woche zur Aufgabe gemacht ein paar schöne Bilder aus unseren Urlaubsbildern und Alltagsfotografien auszuwählen, drucken zu lassen und zu Rahmen.

Ein paar schöne Stücke habe ich schon zusammengesammelt und auch schon die passenden Plätze im Kopf:

Die beiden oberen Bilder waren Schnappschüsse, die ich anschließend mit der App Prisma bearbeitet habe. Ich finde die Ergebnisse der App wirklich gut, allerdings nur, wenn es sich nicht um Portraits handelt. Das obere Bild ist in den Hackeschen Höfen entstanden, als ich meine liebe Freundin in Berlin besucht habe. So kann ich immer an unseren wundervollen Nachmittag denken.
Das zweite Bild ist bei einem Strandausflug mit anderen Freunden entstanden. Wir wollten Picknicken, hatten Kuchen, Teller und Kaffee eingepackt, sind bei schönstem Sonnenschein an den Strand gefahren und fanden uns dort bei 5 °C weniger und zwischen dicken Nebelwänden wieder. Zwei herrlich lustige Ausflüge waren das, an die ich mich so nun jeden Tag erinnern kann 🙂

Die beiden Bilder sind von Michas Auslandsaufenthalt in Spanien. Dort hat er einige Monate gearbeitet und zehrt noch heute von der Reise. Ich liebe die warmen Farben und das typische Urlaubsfeeling, dass sie verströmen. Leider hat das untere Bild eine ziemlich verschobene Perspektive. Da muss ich mal gucken, ob ich das noch gerade gerückt bekomme. Hat jemand Tipps?

Ideen rund ums Arrangement der Bilder finde ich wie immer auf Pinterest. Dort könnt ihr gerne meiner Pinnwand folgen:

In den ganzen letzten Monaten habe ich auf sämtlichen Online Plattformen nach schönen Bildern gesucht, die unsere Räumen perfekt abrunden würden. Doch nicht ein Bild hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Warum also nicht einfach eigene Bilder verwenden? Persönlicher und individueller kann man doch die eigene Wohnung gar nicht gestalten. Das Beste daran: der Druck kostet nicht viel, in den meisten Printzentren gibt es sogar Studentenrabatt und das Poster kann man sich schon eine Stunde später mit nach Hause nehmen. Seid ihr euch nicht sicher, ob euch eure eigenen Fotos wirklich so gut an eurer Wand gefallen? Das ist doch gar kein Problem, die Bilder könnt ihr ja jederzeit durch neue ersetzen und je nach Jahreszeit und Stimmung eure Wohnung in ein ganz neues Licht tauchen.


Küchenupdate für unter 10 €

 

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Ihr wollt eure Küche aufmöbeln, habt aber nicht viel Budget und eigentlich gar keine Zeit dafür?! Ich habe die perfekte Lösung für euch für weniger als 10 €.

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Das Arbeiten in unserer Küche war lange Zeit ein Erlebnis der besonderen Art, da wir keine Knäufe an den Schränken hatten. Um die oberste Schublade herausziehen zu können, brach man sich entweder den ein oder anderen Nagel ab oder arbeitete sich von der untersten Schublade nach oben durch. Überall hab ich geguckt, nirgendwo habe ich sie gefunden: die perfekten Knäufe. Also musste ein DIY her, am besten eines, das nicht viel kostet und schnell geht. Schlicht sollte es sein und am besten rosé, weil ich da gerade so drauf abfahre. Sämtliche Baumärkte, Dekoläden hatten nicht das passende Grundmaterial da. Die Sektkorkenvariante klappte auch nicht, also doch nochmal zu IKEA.
Diese ganz einfachen Knäufe gibt es für -,99/ 6 Stück (es gibt sie auch teurer mit glatter Oberfläche hier, und größer hier).

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Da ich gern eine glatte Oberfläche haben wollte, habe ich die Mulden ausgespachtelt, mit ganz einfacher Spachtelmasse, die schnell trocknet. Nach dem vollständigen Aushärten kann man die Masse ganz glatt geschliffen werden (ich habe ganz simples Schleifpapier dafür genommen). Anschließend nur noch den Fuß des Knaufs abkleben und den Kopf in der gewünschten Farbe ansprühen (es klappt auch mit Nagellack!).

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Hierfür habe ich mir einen Becher genommen und die Schraube des Knaufs durch den Boden gesteckt um mir eine Mini-Sprühkabine zu bauen. So brauchte ich nicht extra nach draußen gehen um die Knäufe anzusprühen, sondern nur den Becher auf das Fensterbrett stellen um die Farbe an der frischen Luft trocknen zu lassen.

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Nun nur noch die Knäufe (wieder) anbringen und fertig ist das wohl schnellste DIY der neuen Wohnung.

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Weitere Updates zur Küche und eine ganze Küchentour gibt es ganz bald hier auf dem Blog! Was für Projekte habt ihr für dieses Wochenende geplant?

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