Sichtschutz für die Fensterscheibe

Das erste DIY, das ich in der Wohnung in Angriff genommen habe, war der Sichtschutz im Bad. Da wir genau gegenüber eines öffentlichen Gebäudes mit vielen Praxen und Seminarräumen wohnen, waren wir stets den Blicken der „Nachbarn“ ausgesetzt. Gardinen und Jalousien sind im Bad nicht sonderlich praktisch und würden bei uns das wenige Licht aussperren, das wir an der Nordseite nur morgens und abends genießen können. Eine Alternative musste her, am besten eine kostengünstige und am besten irgendwas orientalisches. Ich liebe orientalische Bäder und da ich das Bad nicht neu fliesen wollte und konnte, ist das Fenster der perfekte Platz für derlei Deko.
Irgendwo hatte ich doch sowas schonmal gesehen?! Genau! bei Pinterest hatte ich ein ähnliches DIY an einer Tür gesehen.
Die Umsetzung ist super einfach und obendrein noch super billig. Alles was ihr dafür braucht ist Fensterfolie aus dem Baumarkt, die Schabole für die einzelnen Elemente, eine Schere und eure Lieblingsserie.

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Die Formen müsst ihr einfach nur auf der Rückseite der Folie übertragen und diese dann ausschneiden. Dabei ist mir meine Schere immer mal wieder verklebt, sodass das Ausschneiden schwergängig war. Enterfernt die Klebereste auf den Klingen einfach mit Nagellackentferner und weiter gehts. Das Ausschneiden dauert ziemlich lange, ich hab es auf mehrere Fernsehabende aufgeteilt, dann war die Arbeit nicht so eintönig.

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Die einzelnen Elemente werden mit gleichem Abstand zueinander am Fenster justiert, damit es am Ende möglichst gleichmäßig aussieht.
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Verwendet zum Festkleben am besten eine kleine Karte (zum Beispiel den Fitnessstudioausweis, wie ich 😀 ) und streicht die Folie aus der Mitte heraus glatt an die Scheibe.

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Ärgert euch nicht über das unregelmäßige Muster der Klebe unter der Folie, nach ein paar Stunden zieht sich diese erst richtig fest ans Fenster, solange kann man sie so oft ab machen und neu ankleben wie man möchte.

Der Raum hat dadurch einen ganz neuen Charakter bekommen und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn ich ins Bad komme:

vorher-nachher

Rezept Download

Noch ist das Bad allerdings nicht fertig. Die Wände sind noch zu kahl und die Heizungsrohre sollen auch noch verschwinden. Es wartet also noch viel Arbeit auf uns. Wie gefällt es euch bisher? Habt ihr Ideen für die ollen Rohre?

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Man soll seinen Garten pflegen


Wie versprochen nun mehr zum Hashtag von letzter Woche!
Mit der neuen Wohnung gab’s nicht nur zwei Zimmer, Küche, Bad, sondern auch viele nette Nachbarn UND einen Garten!
In anbetracht dessen, habe ich schon im April mit der Aufzucht von Tomatenpflanzen angefangen.

Und diese zunächst auf Michas Balkon stetig größer werden lassen. Am 02. Mai dufteten sie schon ganz leicht nach Tomaten und reckten ihre ersten Blättchen gen Sonne.

Einen Monat später hätte ich sie gerne schon ausgepflanzt, aber da wir unsere Wohnung und den Garten noch nicht offiziell hatten, mussten sie sich noch ein wenig auf dem Balkon gedulden.

Nun aber genug der Tomatenbilder, ihr wollt schließlich den Garten sehen, wie er vor dem großen Rundumschlag aussieht.

Ich habe sowohl ein kleines Gartenhäuschen, als auch schon einige Sträucher und Obstbäume auf meinem kleinen aber feinen Gartengrundstück.

Dieses Gestrüpp, sowie der weiße Tisch und einige Betonbrocken müssen noch entfernt werden und dann siehts eigentlich schon ganz gemütlich aus.

Ich darf nun auch einen kleinen Apfelbaum mein eigen nennen und hoffe darauf, dass die Sorte lecker und robust ist 🙂 Im Herbst gibt’s dann Apfelkuchen und Apfelmus.

Praktischerweise haben die Vorbesitzer auch eine Regentonne im Garten installiert. Ich werde noch einen Kompost beisteuern und damit wäre der Garten fast komplett. Fehlen nur noch ein paar Pflanzen.

Kaum war ich im Garten zugange kamen auch schon die ersten neugierigen Nachbarn mit guten Tipps und klugen Ratschlägen um die Ecke. Die Topfbewässerungsidee fand ich spitze und kannte ich auch schon von meiner Oma. Da Tomaten keinen Regen mögen, wird empfolen, zwischen die Pflanzen kleine Plastikpflanztöpchen einzugraben. Man gießt fortan das Wasser nur noch in die Töpfe und der Boden ringsherum nimmt immer nur so viel Wasser auf, wie er schafft.

Das Stückchen Weg habe zwischen Nachbargarten und unserem habe ich schon vom Unkraut befreit, damit hier Gehwegplatten verlegt werden können. So haben wir einen Abschluss und es gibt keinen Streit über zertrampelte Beete. Rechts neben dem Weg wird dann hoffentlich auch von mir bald ein schönes Blumen- oder Gemüsebeet angelegt.

Seid ihr auch Neu- oder Altgärtner und habt Erfahrungen gesammelt, die ihr mit mir teilen könnt? Über Tipps rund um die Gartengestaltung und Bepflanzungsideen würde ich mich wahnsinnig freuen!

Auf gute Gartennachbarschaft!